AM FUßE DER OMATAKO BERGE

Die Omatako Berge sind kegelförmige Zwillings-Inselberge. Spektakulär ragen sie einen knappen Kilometer aus der Ebene empor und prägen als weithin sichtbare Landmarken das Bild des sonst flacheren Umlandes.

 

Der Name Omatako stammt aus der Sprache der Herero und bedeutet Gesäß – es sind wohl die größten und mitunter die schönsten Pobacken der Welt. Mit 2289 Meter über dem Meeresspiegel sind sie nur 300 Meter niedriger als der höchste Gipfel Namibias, der Königstein im Brandbergmassiv.



Erdgeschichtlich stammen die Omatako Berge aus einer bewegten Zeit. Ihr Fundament bilden Sedimentgesteine, die sich in der Karoo-Zeit vor 200 Mio. Jahren in Seen und Flüssen ablagerten. Ein Klimaumschwung vor 190 Mio. Jahren ließ diese Gewässer austrocknen.

In der Folge wurde das Land mit einer Sandsteinschicht bedeckt, Grundlage der bis zu 100 Meter hohen Felswände, die heute in der Mitte der Berge sichtbar werden.

Später überdeckte Vulkanismus den Sandstein mit einer Schicht aus 300 Meter Basaltlava. Deren Abtragung über einen Zeitraum von Millionen Jahren führte zum heutigen Landschaftsbild. Am Gipfel der Omatakos blieb diese jüngste Schicht, im Gegensatz zu den Plateaubergen im Umland, bis heute erhalten.

Heute liegen die Omatako Berge mitten in der 12.000 Hektar großen Farm der Familie Woortman. Mit und um diese Berge herum leben und arbeiten wir als produzierender Rindfleischbetrieb und Jagdfarm. In Harmonie leben Rind und Wild auf freien Steppen rund um die Berge in diesem vielseitigen Biotop.

Seit Jahrzehnten generieren und veredeln wir hier am Omatako feinstes Wild- und Rindfleisch in Bio-Qualität für unsere Gäste und den Export.